PFARRHEIM SASSENBERG

Wettbewerb: Neubau eines Pfarrheims in Sassenberg
Nutzfläche: 510 m²

Der geplante Neubau des Pfarrheims St. Johannes in Sassenberg platziert sich im südöstlichen Bereich des Grundstücks. Der L-förmige Baukörper schirmt das Grundstück zur Elisabethstraße und zur neuen Wohnbebauung hin ab. Die Baukörper sind so positioniert, dass eine möglichst große zusammenhängende Platzfläche entsteht, die das Pfarrhaus mit einbezieht.
Die versetzt angeordneten Baukörper sind in der Höhe gestaffelt, so das sie wie gestapelt erscheinen und der Bereich unterhalb des aufgeständerten Baukörpers Teil des Außenraumes wird.
Der abgeschrägte Gebäudekopf des Obergeschosses führt den Straßenraum weiter, und schafft städtebauliche Präsens. Die L-Form des Gebäudes an nordöstlicher Stelle erschafft eine öffentliche Platzsituation über die gesamte nordwestliche Grundstückslage.
Die westliche Baugrundstücksgrenze an der Langefort wird durch eine ortsprägende Grenzmauer, kommend aus der Von-Galen-Straße mit dem Historischen Hof von J.-C. Schlaun, eingefriedet. Diese traditionelle im Umfeld vorgefundene Situation der Mauereinfriedung, wird durch eine Mauerinterpretation im nordwestlichen Grundstücksbereich beantwortet.
Sie antwortet auf den Straßenraum der gegenüberliegende Seite mit Parkplatzfläche und kleinteiliger Wohnbebauung mit einer klaren Linienführung. Gleichzeitig bietet sie dem neu entstandenem Gemeindeplatz eine privatisierende Begrenzung.

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